09.03.2020 | 10:20 Uhr

Zu Gast beim Verkehrsministerium NRW zum Projekt Fokus Bahn NRW


Der Fachkräftemangel wird in den kommenden Jahren die gesamte Bahnbranche treffen. Gleichzeitig wird der SPNV in Nordrhein-Westfalen in den kommenden Jahren um rund 25 Prozent wachsen. Im selben Zeitraum werden fast 40 Prozent der aktuell Beschäftigten das Rentenalter erreichen. Die Branche geht davon aus, dass in den nächsten fünf Jahren mehr als 1700 Lokführer gebraucht werden. Um die Bewerberzahlen nachhaltig zu heben, spricht das Bahnbündnis auch explizit die Zielgruppen Frauen und Migranten an.

Mehr als 50 überwiegend hoch qualifizierte Migranten wurden in den letzten Wochen im Ruhrgebiet als Interessenten für den Lokführerberuf gewonnen. Sie durchlaufen Infoveranstaltungen, Tauglichkeitsprüfungen und eisenbahnspezifische Sprachkurse beim Fokus Bahn Partner Stiftung Bildung und Handwerk. Ein Patenprogramm ehemaliger Lokführer soll die Bewerber anschließend durch die anspruchsvolle Ausbildung begleiten.

Foto: Fokus Bahn NRW, v.l. Minister Hendrik Wüst, Bodo Kalveram, Leiter NRW Regionalagentur MEO