Berufliche Qualifizierung und betriebliche Praxisphasen verbinden
Das EU-geförderte Angebot richtet sich an noch nicht ausbildungsreife Jugendliche unter 25 Jahren, um sie auf die Aufnahme einer betrieblichen Berufsausbildung vorzubereiten. Jugendliche Flüchtlinge können beim Vorliegen ausreichender allgemeiner Deutschsprachkenntnisse ebenfalls teilnehmen. Jugendliche, die sich für eine Teilnahme am Werkstattjahr interessieren, wenden sich an die örtlichen Agenturen für Arbeit oder Jobcenter. Die Zuweisung der Teilnehmenden erfolgt durch die Agenturen für Arbeit oder Jobcenter.
Das Werkstattjahr umfasst in der Regel zwölf Monate und verknüpft betriebliche Praxisphasen mit trägergestützten Phasen von praktischem Arbeiten und Lernen. Durch eine enge Anbindung an die betriebliche Echtsituation sollen die Jugendlichen vorbereitet und befähigt werden, den Übergang in ein betriebliches Ausbildungsverhältnis zu schaffen. Möglich ist auch die Zahlung einer Leistungsprämie an einzelne Teilnehmende bei guter Leistung, um die Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit der Jugendlichen anzuerkennen und zu befördern.
Das Förderangebot wird aus Mitteln der Europäischen Union unterstützt, eine Kofinanzierung erfolgt durch die Agenturen für Arbeit und Jobcenter.


