unternehmensWert:Mensch


Mit dem Bundesprogramm „unternehmensWert:Mensch – uW:M“ wird Unternehmen der Zugang zu Beratungs- und Unterstützungsleistungen in personalpolitischen und arbeitsorganisatorischen Handlungsfeldern ermöglicht und gefördert. Es gibt vier Programmsparten:

Für Kleinstunternehmen - bis 10 Beschäftigte - in NRW gibt es das Förderprogramm „unternehmensWert:Mensch - klassik“. Es umfasst die Handlungsfelder:
- strategische Personalführung,
- Verwirklichung von Chancengleichheit und Diversity,
- Förderung von Gesundheit 
- aktive Wissensvermittlung.

Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die offen sind für eine beteiligungsorientierte Beratung, die methodisch in betrieblichen Lern- und Experimentierräumen durchgeführt wird, gibt es das Förderprogramm „unternehmensWert:Mensch plus“. Gefördert werden folgende Themen:
- personalpolitische und arbeitsorganisatorische Innovationsprozesse
- Gestaltung der digitalen Transformation

Weitere Infos unter:  unternehmens-wert-mensch.plus

Programmzweig „Gestärkt durch die Krise“

Mit der geförderten Beratung im Rahmen des neuen Programmzweigs „Gestärkt durch die Krise“ werden KMUs unterstützt, ihr Krisenmanagement zu verbessern und die durch die Corona-Pandemie ausgelösten Veränderungen der Arbeitsorganisation und Unternehmenskultur zu identifizieren, mitzugestalten und zu etablieren.

Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Chancen der virtuellen Kommunikation, der Personalführung auf Distanz sowie von Home-Office-Lösungen.

Weitere Infos unter: gestaerkt-durch-die-krise

Programmzweig „Women in Tech“

Der neue Programmzweig „Women in Tech“ begleitet Unternehmen der IT- und Tech-Branche dabei, Frauen für die Branche zu gewinnen und sie langfristig im Betrieb zu halten. Das Programm reagiert darauf, dass Frauen in einer maßgeblichen Zukunftsbranche der Digitalisierung nach wie vor deutlich unterrepräsentiert und ihre Arbeitsverhältnisse weniger stabil sind. 

KMUs werden beraten, wie sie mehr Chancengleichheit gewährleisten und ihr Personalmanagement ganzheitlich diversitätsorientiert aufstellen können. Das beinhaltet explizit ein LSBTI*-orientiertes HR-Management (LSBTI steht für lesbisch, schwul, bisexuell, trans und inter).

Ziel ist die Etablierung einer diversen Unternehmenskultur – im Rahmen eines gemeinsamen Prozesses mit der Belegschaft.

Weitere Infos unter: women-in-tech

Externe autorisierte uW:M Berater unterstützen im Rahmen dieses Förderprogramms Unternehmen diese Herausforderungen strategisch zu bewältigen. Die beteiligungsorientierte Prozessberatung kann – abhängig vom individuellen Unterstützungsbedarf – zwischen ein und fünfzehn Tage dauern und maximal 1.000 Euro pro Tag kosten. Unternehmen, die mindestens zwei Jahre bestehen erhalten bis zu 80 Prozent Zuschuss zu den Kosten der Prozessberatung. Die Restkosten tragen die Unternehmen selbst.

Ihre Ansprechpartnerin in Mülheim an der Ruhr, Essen und Oberhausen ist:

Angelika Otto, EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbh, 0201-82024-33

Wenn Ihr Unternehmen Beratungsbedarf in anderen, als oben genannten Handlungsfeldern hat, dann kommt als vergleichbare Förderung gegebenenfalls eine „Potentialberatung“ für Sie in Frage.

Bodo Kalveram

Leitung NRW Regionalagentur MEO