Teilzeitberufsausbildung (TEP)
Eine qualifizierte Berufsausbildung ist eine der zentralen Voraussetzungen für die Integration in den Arbeitsmarkt. Die Ausbildungsmöglichkeiten junger Eltern zu verbessern ist zu einem wichtigen Thema in der Berufsbildung geworden, denn vor allem junge Eltern absolvieren aufgrund ungünstiger Rahmenbedingungen seltener eine Berufsausbildung.
Betriebliche Ausbildungen können nach Berufsbildungsgesetz auch in Teilzeit organisiert werden, um Betreuungsverpflichtungen von Kindern oder pflegebdürftigen Angehörigen mit der Berufsausbildung zu vereinbaren. Die Kürzung der Ausbildungszeit wird gemeinsam vom Ausbildungsbetrieb und den Auszubildenden bei der zuständigen Kammer beantragt.
Eine Teilzeitberufsausbildung wird nicht finanziell gefördert, allerdings ermöglicht das Landesprogramm "Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen" (TEP) in den Städten Mülheim an der Ruhr, Essen und Oberhausen Ausbildungsplatzsuchenden eine sozialpädagogische Begleitung bei der Ausbildungsplatzsuche und unterstützt die Betriebe bei der Suche nach geeigneten Nachwuchskräften. Die beteiligten Bildungsträger stehen Unternehmen und Ausbildungsplatzsuchenden für weitere Informationen zur Verfügung.
Die Imagebroschüre wirbt mit positiven Erfahrungen von regional ansässigen Unternehmen für die Chancen der Teilzeitausbildung.
Im Dezember 2010 wurde offiziell das MEO-Bündnis Teilzeitausbildung gegründet, welches Unternehmen und Auszubildende in der Region bei der Organisation von Teilzeitausbildung unterstützt. In diesem Rahmen wurde ein Leitfaden entwickelt, der zentrale Rahmenbedingungen und Ansprechpartner in der Region nennt.
TIPP: Hier geht es zu einem von Teilzeitauszubildenden aus dem Münsterland erstellten Film zur Teilzeitausbildung.
Ansprechpartner/in
- Regina Schenberg
- Beratung und Projektkoordination
- Fon (02 01) 18 92-2 52
- Fax (02 01) 18 92-3 15
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