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05.10.2011

Initiative zur Fachkräftesicherung in NRW

Potenziale auf dem Arbeitsmarkt erkennen und nutzen
Der Fachkräftebedarf ist schon jetzt regional- und branchenspezifisch unterschiedlich ausgeprägt. Nicht nur bei den Ingenieuren und in der Pflege, sondern auch beispielsweise bei den Metall- und Elektroberufen, der Logistik und den Gesundheits- und Erziehungsberufen besteht deutlicher Handlungsbedarf. Geschieht nichts, droht nach Berechnungen des Prognos-Instituts in Nordrhein-Westfalen bis zum Jahr 2020 ein Fachkräftemangel von 630.000 Menschen. Das „Sonderprogramm Qualifizierung und Innovation zur Fachkräftesicherung“ stellt sich dieser Herausforderung.
Das Fachkräfteprogramm setzt auf regionale Partnerschaft und regionale Lösungen. Dabei werden erfolgreiche Instrumente wie beispielsweise Bildungsscheck, Potentialberatung oder Förderungen zur Berufsrückkehr einbezogen. Ein regionales Monitoring wird aufgebaut. Das Monitoring soll helfen, Handlungsfelder zu erkennen, in denen der Fachkräftebedarf die Innovationsfähigkeit und das Wachstum kleiner und mittelständischer Unternehmen behindert. Während die zentrale Steuerung auf Landesebene erfolgt, entwickeln die Regionen auf Basis des Monitorings Handlungspläne, in denen sie ihre Ausgangslage und konkrete Schritte zur Veränderung aufzeigen.

Die Umsetzung der Landesinitiative erfolgt über verschiedene Landesprogramme und zusätzlich bis zu 50 Millionen Euro bis 2015, die aus Mitteln der EU-Strukturfonds bereit gestellt werden.

Ein Eckpunktepapier erläutert Ziele und Konzeption für ein Programm zur Fachkräftesicherung.

Den Aufruf zur Teilnahme am Förderwettbewerb finden Sie hier.

05.10.2011

Ansprechpartner/in

  • Carsten Kupzick
  • Beratung und Projektkoordination
  • Fon (02 01) 18 92-1 83
  • Fax (02 01) 18 92-3 15
  • Mail to Mail
12.01.2012
05.10.2011

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